Boden verlegen, so geht das...
Untergrund vorbereiten
1| Untergrund Prüfen
Überprüfen Sie den Untergrund. Laminatboden kann auf jedem Untergrund, der glatt, plan, rissfest, trocken und sauber ist, verlegt werden. Daher alle Verunreinigungen entfernen.
2| Mulden ausgleichen
Größere Mulden mit Spachtelmasse füllen und eine glatte Verlegefläche herstellen.
3| Feuchtigkeitsisolierung
Bei Anhydrit-Fließestrich und Rohbetondecken wird eine Feuchtigkeitssperre als Laminatunterlage aufgelegt.
4|Trittschalldämmung
Eine Trittschalldämmung aus Wellpappe, Kork oder Extruderschaum erhöht zusätzlich den Gehkomfort. Sie wird ebenfalls vollflächig ausgelegt.
Testen Sie die Untergrundsaugfähigkeit mit einem feuchtem Schwamm. Färbt sich die Stelle dunkel, ist eine Grundierung nötig. Kreidende Untergründe und Altanstriche müssen erst vollständig abgewaschen und grundiert werden.
Mit Klick-System leicht verlegen
1| Beginn
Beginnen Sie die Verlegung in einer linken Zimmerecke. Benutzen Sie hier Verlegekeile, um einen Abstand als Dehnungsfuge zur Wand zu erhalten.
2| Verlegen der ersten Reihe
Nun die nächste Paneele in einem Winkel gegen die erste drücken und hinunterlegen. Auf diese Weise mit der ganzen ersten Reihe fortfahren. Die letzte Diele der ersten Reihe auf die richtige Länge sägen.
3| Versatz
Die nächste Reihe mit dem übrig gebliebenen Stück beginnen. Diele in einem Winkel gegen die zuvor verlegte Reihe drücken und gleichzeitig hinunterlegen. Die Reihen werden automatisch schnurgerade.
4| Arbeiten mit Winkel
Bevor Sie die nächste Paneele einklicken, schieben Sie einen Winkel unter das bereits verlegte Laminat, so lässt sich die nächste Diele leichter einklicken.
5| Weitere Reihen
Die neue Diele schräg an die Stirnseite der zuvor verlegten Diele ansetzen und hinunterlegen. Achten Sie darauf, dass sich die Diele beim Hinunterlegen nicht durchbiegt.
Abschlussarbeiten
1| Übergänge zu anderen Räumen
Übergänge zu anderen Bodenbelägen oder in andere Räume werden mit Profilschienen kaschiert.
2| Sockelleisten
Entfernen Sie nun die zuvor verwendeten Verlegekeile jeder Dehnungsfuge zu den Wänden und decken diese mit Sockelleisten ab. Sockelleisten gibt es in verschiedenen Farben und Profilen – sie werden so an der Wand befestigt, dass sich der Bodenbelag darunter frei bewegen kann. Holzleisten am besten mit Messingschrauben befestigen.
Leichtere Leisten können u.U. genagelt werden. Die Übergänge an zusammengefügten Leisten können mit Wachspaste in entsprechender Farbe verschlossen werden.