Rasenpflege, so geht das...
Rasen einsäen
1| Auflockern
Lockern Sie die vorgesehene Fläche rechtzeitig vor der Einsaat (4 Wochen vorher) mit einem Kultivator auf. Wurzelreste und Steine werden entfernt.
2| Fläche einebnen
Nun mit einem möglichst breiten Rechen die Fläche einebnen. Hierbei diagonal über Kreuz arbeiten.
3| Fläche verdichten
Mit der Gartenwalze über Kreuz die Fläche verdichten. Steht keine Gartenwalze zur Verfügung, helfen auch Trittbretter, die man sich leicht selbst aus Holz anfertigen kann. Vor der Einsaat des Rasens (mind. 1 Woche zuvor) kann noch eine Düngung aufgebracht werden, die dem Rasen zu einem guten Start verhilft.
4| Einsäen
Die Einsaat erfolgt mit einem Streuwagen. Hiermit lässt sich das Saatgut gleichmäßig auf der Fläche verteilen. Mit feinkörnigem Sand vermischt lässt sich der Grassamen noch leichter verteilen. Nach der Saat wird der Samen leicht eingeharkt und verdichtet (mit der Gartenwalze oder Trittbrettern). Wichtig ist jetzt, dass die Fläche nach der Saat feucht gehalten wird. Am besten verwenden Sie hierzu einen Regner, der ein gleichmäßiges Beregnen einer entsprechend großen Fläche ermöglicht. Zum Beregnen eignen sich die frühen Abendstunden. Das Wasser verdunstet dabei nicht so schnell und der Temperaturunterschied von Wasser und Luft ist nicht mehr so groß wie in den warmen Mittagsstunden.
Beim Saatgutkauf sollten Sie immer zur besten Qualität greifen. Das Saatgut für einen Rasen besteht nicht aus einer Grassorte, sondern setzt sich aus mehreren Gräsern zusammen. Nur ein entsprechendes Mischungsverhältnis für den jeweils gewünschten Rasentyp führt auch zu einem guten Ergebnis. In guten Rasenmischungen werden breit- und schmalblättrige speziell für Rasenflächen gezüchtete Grassorten verwendet. Diese haben kräftigere Wurzeln und bilden dichte Horste.
Grundsätzlich kann man zwischen folgenden Rasenmischungen wählen:
• Zierrasen: Er besteht hauptsächlich aus Strauß- und Schwingelgräsern.
• Gebrauchsrasen: Ein Vielzweckrasen für alle Fälle. Er ist strapazierbar und besteht aus Rispen- und Schwingelgräsern.
• Sportrasen: Er ist für den harten Einsatz gedacht.
• Schattenrasen: Eine Rasenmischung, die wenig Licht benötigt.